Ich habe Glück. Dessen bin ich mir bewusst. Meine Eltern lieben meine Kinder und können sich eine Welt ohne sie gar nicht vorstellen. Vor allem meine Mama, die geliebte Oma meiner Kinder, tut alles erdenklich Mögliche für sie und auch für uns.
Als ich mit meinem Sohn schwanger war, hat sie ihrem Nestbautrieb ebenfalls freien Lauf gelassen und in ihrem Haus ein Babyzimmer eingerichtet. Sie hatte und hat bis heute alles, was man mit Babys und Kindern braucht – inklusive Treppenschutzgitter. Wenn ich mit den Kindern zu meinen Eltern fahre, brauche ich nicht viel mitzunehmen, denn bei ihr gibt es stets: Windeln, Wechselkleidung, Flaschen, Babynahrung, ein Gitterbett, einen Hochstuhl, ein Reisebett als Laufstall, einen ganzen Fuhrpark an Kinderwagen und Buggys.

Unsere Oma – mein Ritter in glänzender Rüstung

Ist eins meiner Kinder krank, steht sie um 5 Uhr morgens auf und fährt den Opa in die Arbeit. Danach kommt sie zu uns und kümmert sich um ihr Enkelchen. Ist bei mir mit Arbeit und Kindern gerade wieder einmal Land unter, putzt mir das Haus und nimmt die Bügelwäsche mit. Brauche ich eine Pause, einen freien Nachmittag holt sie die Kids zum Spielen ab oder macht mit ihnen einen Ausflug. Jede Woche gibt es einen Großelterntag, an dem jedes Kind im Wechsel die geliebte Oma einen ganzen Nachmittag für sich alleine hat. In ihrem Wohnzimmer liegt stets die aktuelle Ausgabe der Frankenkids bereit. So weiß sie immer wo in der Region einmalige und besondere Veranstaltungen für Kinder stattfinden.
Ich habe Glück. Dessen bin ich mir bewusst.

Das schwarze Schaf

Ein Wehmutstropfen bleibt. Auf der anderen Seite der Verwandtschaft gibt es leider keine Oma mehr. Hier gibt es nur den Schwiegeropa. Jemand, der nur selten bereit ist, das Interesse und Wünsche der Kinder über seine eigenen zu stellen. Jemand, der – und das treibt es für mich vollends auf die Spitze – auch in diesem Jahr kein Interesse daran hat den Heiligen Abend mit seiner Familie zu verbringen. Der statt seinen Enkelsohn bei seinem allerersten Auftritt im Krippenspiel zu sehen, Weihnachten lieber bei den Enkelkindern seiner Lebensgefährtin verbringt.
Das tut weh. Es schmerzt, für meine Kinder.

Oma und Opa – ein Familienschatz

Doch ich habe Glück. Dessen bin ich mir bewusst. Denn meine Kinder haben mit meinen Eltern wundervolle Großeltern. Großeltern, die natürlich auch ihre Eigenheiten und Macken haben. Aber sie lieben ihre Enkelkinder und würden alles für sie tun!

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