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Zu Beginn der #homeofficesichtbarmachen-Challenge von Andrea habe ich mich vor allem auf dieses Thema sehr gefreut: „Wenn ich im Homeoffice bin, kann ich leider nicht …“ Es schien so leicht, einfach aufzuschreiben, was ich alles nicht kann, wenn ich von zuhause aus arbeite.

Viele von uns kennen das ja: „Aber du bist doch zuhause? Da kannst doch zwischendurch mal wischen!“ – Nein, kann ich nicht. Ich arbeite. Wo ich das tue, macht doch keinen Unterschied. Ich sitze in Jogginghose und Kuschelsocken in meinem Sessel am Schreibtisch und konzentriere mich darauf zu arbeiten. Ich mag meinen Job und möchte meine Aufgaben gut und zuverlässig erledigen. Ich genieße es, dass mir meine Vorgesetzten vertrauen, dass ihnen meine Arbeit gefällt und ich mich nicht rechtfertigen muss. Also nein, ich kann – nur weil ich einen flexiblen Arbeitsplatz habe – nicht die Arbeit liegen lassen, für dich bezahlt werde und meinen privaten Krempel machen, nur weil jemand denkt, hier wäre es nicht ordentlich genug.

Homeoffice oder nicht – Arbeit ist Arbeit

Die Challenge zielt darauf ab das Verständnis dafür zu erweitern, dass Arbeit gleich Arbeit ist, unabhängig davon wo ich sie erledige. Und dass „Homeoffice“ , also das Büro zuhause, kein Freifahrtschein fürs „Blau machen“ oder „Trödeln“ ist. Aber vielleicht wird es deutlicher, wenn man sich einfach mal kurz auf das deutsche Wort besinnt. Manchmal habe ich das Gefühl, die Leute hören nur „Home“ und danach hört es auf „Ach, die ist ja zuhause“. Während „Ich bin auf der Arbeit“ oder „Ich muss ins Büro“ ganz anders aufgenommen wird.

Ich hoffe also ihr seht es mir nach, wenn ich das Wochenthema ein wenig abändere und sage:

„Wenn ich arbeite – egal wo – kann ich (leider) nicht:“

  1. Den Boden wischen
  2. Aufräumen
  3. Bügeln
  4. Frühstücken gehen
  5. Am Telefon stundenlang quatschen
  6. Beim Umzug helfen
  7. Shoppen gehen
  8. Weihnachtsplätzchen backen
  9. Im Garten Unkraut jäten
  10. Den Wocheneinkauf erledigen
  11. Das Abendessen vorkochen
  12. In der Kita beim Dekorieren helfen
  13. Die Steuererklärung vorbereiten
  14. Deine Seminararbeit Korrektur lesen
  15. oder das Auto waschen

 

Was könnt Ihr (leider) nicht tun, wenn Ihr (im Homeoffice) arbeitet?

 

 

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2 thoughts on “Ob im Büro oder im Homeoffice: Ich arbeite!”

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