Mein Freund der Superheld_Anja_Kiel_MintyAnchor_Titel_web

Lenny ist ein normaler, zurückhaltender Junge. Er will dazugehören und versucht dafür seine Ängste zu überwinden, auch wenn ihm dabei nicht wohl ist. Das ändert sich als er Falk trifft, Superfalk, in Comicfan wie er selbst. Ein Superheld, der viele weltrettende Aufgaben lösen muss, wie hunderte von Käsekuchen an einsame Omas ausliefern oder Eisbären mit Ventilatoren abkühlen. Falk lebt in einer Welt der Superhelden bis er durch Lenny seinen Weg in die Realität findet.

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Rezension

Comics über Superhelden, Comics überhaupt vereint das verbalisieren von Geräuschen im normalen Textfluss. Ein Merkmal das Anja Kiel in ihrem Buch aufgreift und das mich als Erwachsene und nicht Comicaffine im ersten Moment verwirrt. Doch es ist mit der Figur des Falk verknüpft, der in seiner eigenen Welt lebt. In einer Welt, in der er ein Superheld ist. Bewundert und beliebt.

Lenny ist im Gegensatz dazu ein ganz normaler Junge. Ein wenig ängstlich, doch

durchaus mutig. Sein Unterschied zu Falk spiegelt sich im Text wieder, alles was Lenny betrifft, ist so geschrieben wie man es aus Büchern kennt, ohne Zack, Peng, Bumm.

Beide Jungen lernen sich näher kennen, suchen die Freundschaft des anderen und vereinen ihre Welten miteinander. Lenny zeigt Falk, dass er kein „Super-Spinner“ ist, sondern ein toller „Geschichten-Ausdenker“. Im Gegenzug lernt Lenny von Falk, dass es nicht schadet sich ein wenig mehr zuzutrauen.

Als Falk sich Falk offenbart und aus seiner Superheldenwelt heraustritt, ändert Anja Kiel auch seine Sprache. Kein Zack, Peng, Knurps mehr. Es kommt ein normaler, schüchterner Junge zum Vorschein, der sein Superheldendasein hinter sich lässt, da er endlich einen realen Freund gefunden hat. Einen Freund, der ihn so mag wie er ist. Eine „Sensation“ wie sein Vater es ein wenig unsensibel ausgedrückt hat.

Die Fragen am Ende des Kapitels, regen die jungen Leserinnen und Leser dazu an, sich mit dem Gelesenen auseinanderzusetzen. Durch die Rätsel am Ende des Buches können sie feststellen, was sie von der Geschichte behalten haben

Mein Fazit

Anja Kiel zeigt in ihrem Buch “Mein Freund, der Superheld”, erschienen in der Ravensburger- Reihe Leserabe, dass jeder vor etwas Angst hat und dass jeder Mensch unterschiedlich damit umgeht. Lenny gesteht sich seine Angst offen ein und versucht dagegen anzugehen, wie er zeigt als er auf den Baum klettert. Falk dagegen flüchtet sich in eine Scheinwelt und offenbart sich erst als er sich Lenny Freundschaft gewiss ist. Mir gefällt es wie Anja Kiel die Unterschiede der beiden Hauptfiguren auch sprachlich unterstreicht und somit für die jungen Leser verdeutlicht. Gerade jungen Comicfans wird diese Besonderheit sofort auffallen.

 

Diese Rezension ist keine Werbung. Ich habe für den Beitrag kein Geld bekommen.
Ich habe „Mein Freund, der Superheld“ habe ich im Rahmen einer Leserunde und Buchverlosung bei Lovelybooks gelesen und rezensiert.

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2 thoughts on ““Mein Freund, der Superheld” von Anja Kiel”

  1. Das hört sich echt gut an. Danke für den Tipp. Ich bin grad auf der Suche für das Söhnchen nach immer neuem Lesestoff, den er auch selbst lesen kann. Für das Töchterchen mit ihrer Vorliebe für Pferde war das deutlich einfacher, finde ich.
    Viele Grüße
    Carola

    1. Ich weiß nicht, wie alt dein Sohn ist. Ich kann dir aber gerne mal zusammenschreiben was wir alles gelesen haben, vielleicht ist was neues dabei. Ich freue mich auch sehr über deine Tipps!

      LG Sabrina

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