Als Clara von Tastesheriff im Januar ihre Gemüse-Expedition vorstellte, war meine Begeisterung noch ein wenig verhalten. Ich bin nicht so der Freund von Kohl und auf ihrer Liste stand reichlich Kohl. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben eine Gemüsesorte zu finden, die allem Familienmitgliedern schmeckt.

Zucchini:  nenne ich Kochgurken und schneide sie klein, damit kann ich aber Pfefferchen täuschen.
Sir Salz weiß genau, dass ich trickse und er mag absolut keine Zucchini

Auberginen: mögen sie beide nicht

Paprika: mag Pfefferchen in jeder Form, Sir Salz gar nicht

Champignons: mögen sie beide nicht

usw.

Lasst die Spiele beginnen

Also zurück zur Gemüse-Expedition. Der Januar stand im Zeichen des Chicorées. Damit begann für mich erstmal eine kleine Odyssee durch die Supermärkte, denn bei den hier umliegenden Discountern kann man dieses Gemüse lange und völlig erfolglos suchen. Erst die Fahrt zu einem größeren und vielfältiger sortierten Einkaufsmarkt brachte mir den gewünschten Erfolg.

Um Ideen und Anregungen für ein einfaches Gericht zu finden, habe ich mir im Netz viele Fotos angesehen. Am schönsten fand ich die Bilder bei denen andere Gemüsesorten in den Chicoréeblättern angerichtet wurden wie kleine Gemüseschiffchen. So etwas wollte ich auch auf meinem Teller: ein Gemüseschiffchen und dazu Hähnchenbrust.

Meine Zutaten á take it easy:Die Gemüse-Expedition von Tastesheriff beginnt

  • Chicorée
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Paprika
  • Hähnchenbrust
  • Gemüsebrühe

Eine flache Kasserolle aufsetzen und Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Kartoffeln und Karotten klein würfeln und dazu geben, wenn die Brühe köchelt. Das Gemüse sollte das Wasser bedecken und nicht umgekehrt. Die Paprika habe ich erst kurz vor Schluss untergemischt, damit sie nicht zu weich wird und noch Biss hat.

Ja, und dann kam mein Fehler 🙂 Denn statt den Chicorée roh zu verwenden, habe ich ihn kurz in kochendes Wasser gelegt und damit waren meine Schiffchen dem Untergang geweiht: farblos und formlos.
Vom Geschmack her kann steht der gekochte Chicorée jedenfalls dem Kohl in nichts nach: er schmeckt nämlich genauso.

Also auf in den Februar mit Wirsingkohl!

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