swissblogfamily_2017_MintyAnchor

 

Wie ist mein USP? Was ist mein Alleinstellungsmerkmal? Was kann ich besonders gut? Diese Fragen gehörten nicht nur zu den zentralen Punkten auf der Swiss Blog Family am 11. November 2017 in Basel. Sie geistern auch schon eine ganze Weile durch meinen Kopf. Seit einem knappen Jahr blogge ich jetzt – also erst ganz kurz – und bin noch immer auf der Suche. Auf der Suche nach MIR. Wer bin ich?

Anders sein als all die Anderen. Sich von der Masse abheben. Dieser Punkt zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm der Swiss Blog Family. Vor allem bei Svenja (meinesvenja) , Andrea (Die Anderl) und Tomma (rabach kommunikation) stand die Frage nach der eigenen Einzigartigkeit im Fokus.

Welche ist meine Nische?

Ich lese gerne, liebend gerne. Für mich, aber auch für meine Kinder. Bei Büchern kann ich mich nur schwer bremsen. Aber will ich eine reine Buchbloggerin sein? Ich bewege mich täglich zwischen dem Wahnsinn der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – aber wer von uns tut das nicht? Ich probiere gerne neue Rezepte aus und experimentiere in der Küche – ganz ohne Thermomix und andere Küchenmaschinen. Aber mir fehlt leider die Zeit für Fotos, Details oder die Kreation von Rezept-pdfs.

Wo will ich mit meinem Blog hin?

Das ist überhaupt so ein Punkt. Die Zeit. Die Vorträge und Workshops auf der Swiss Blog Family, die von Severine (Mama on the rocks), Martin (pokipsie) und Katharina (Mama hat jetzt keine Zeit) perfekt organisiert wurde, haben mir einmal mehr gezeigt, dass ich noch einiges aufpolieren muss, wenn ich meinen Blog auf ein ordentliches Level bringen möchte. Svenja hat uns ihre 10 Tipps verraten, um von Anfang erfolgreich zu bloggen. Dazu gehört eben auch ein regelmäßiger Redaktionsplan und Pinterest-Bilder, die aus der Masse herausstechen. Andrea Reif hat uns nicht nur erzählt, was alles in ein professionelles Mediakit gehört, sondern auch spannende Einblicke in die Arbeits- und Denkweise von Agenturen gegeben. Und wie sagte Elisabeth (bestyears.ch) doch so schön bei ihrem SEO-Workshop: “Wenn Euch keiner findet, ist das was ihr schreibt fürn Arsch.” Also ran an die Arbeit.

Bloggen – Hobby oder Beruf

Ist das alles nötig, wenn man doch gar kein Geld mit dem Blog verdient? Für mich, ja, ich mag keine halbherzigen Sachen, ob professioneller Blog oder nicht.

SwissBlogFamily_Hobby-oder-Beruf_2017

 

„Bloggen – Hobby oder Beruf?“ lautete auch sehr passend das Thema der abschließenden Podiumsdiskussion mit Katrin (Frau Brüllen), Nathalie (rabenmutter.ch), Andrea (Anyworkingmom) und Katarina (staublos.ch). Wo auch immer man sich positionieren will, wo man mit seinem Blog hin möchte, muss letztlich jeder selbst entscheiden.

 

Swissblogfamily_2017_swissotel_Basel
Das Swissotel Basel hat uns mit unglaublichen Leckereien versorgt: Hier der kleine Snack am Nachmittag.

 

Und ich? Ich freue mich, dass ich Susanne (Ich lebe! Jetzt!) und Severine (Mama on the rocks) wiedergetroffen habe und so tolle und interessante Menschen wie Katharina (Mama hat jetzt keine Zeit), Martin (pokipsie), Svenja (meinesvenja), Andrea (Die Anderl), Simone (kinderkonzepte), Miriam (Frau Chamailion), Viola (kinderkichern), Frau Elly oder Lovey (knotenbleistift) kennenlernen durfte. Und endlich, endlich auch Carola von kidsandcats! Wir haben in etwa zur gleichen Zeit angefangen zu bloggen, teilen eine große Leidenschaft für Bücher und liegen auch sonst auf einer Wellenlänge.

Und jetzt? Jetzt gehe ich in mich und versuche herauszufinden, was es ist, das mich von anderen unterscheidet, wo meine Stärken liegen oder um es mit Svenjas Worten zu sagen „Wofür ich brenne“.

Wie ist das bei Euch? Wusstet Ihr von Anfang an, was Euren Blog ausmacht oder wart Ihr auch eine Weile auf der Suche?

 

 

Mehr über die SwissBlogFamily erfahrt Ihr bei diesen Blogs:

 

Print Friendly, PDF & Email

11 thoughts on “Die Swiss Blog Family 2017 in Basel – Wer bin ich?”

  1. Ich finde, das Wichtige ist nicht zu sehr nach rechts und links zu schielen. Mir ist reichlich egal, was die Anderen da draußen machen. So lange ich mein Ding machen kann und immer wieder Input durch mein Bloggernetzwerk bekomme, und mich weiterentwickeln kann ist alles gut.
    Aber vielleicht sage ich das auch nur, weil ich primär mit meinem Blog kein Geld verdienen muß. Keine Ahnung.
    Auf jeden Fall schön, daß Du auch in Basel warst und ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen.
    Herzliche Grüße
    Suse

    1. Hallo liebe Suse,

      Da hast du recht. Zu schauen, was die genau anderen treiben, macht überhaupt keinen Sinn, denn dann kupfert man nur ab. Und über Themen zu schreiben, die einem nicht persönlich wichtig sind, wirkt gestellt.
      Sich selbst treu bleiben, wie du es tust!

      Ich freue mich auch, dich bald wiederzusehen – und bitte nicht erst auf der denkst 😉!

      Liebe Grüße

      Sabrina

  2. *kicher*
    Mein Blog ist mehr als 7 Jahre online und ich weiss bis heute nicht, was ihn ausmacht oder wo der verflixte rote Faden hingekommen ist. Aber klar: Erfolgreich ist er auch nicht. Also für mich natürlich schon, denn er erfüllt seinen Zweck. Aber nach objektiven Erfolgskriterien à la Svenja wäre er wohl voll das Versagerblog.
    Also wenn ich Dir etwas auf den Weg geben darf, dann Folgendes: Suche erst mal nach dem WARUM und wenn du das für dich geklärt hast, ergibt sich das “wie” meist fast von selbst. Und wie Eric sagt: So ein Blog ist nicht statisch, du wächst, du entwickelst dich, und dasselbe wird dein Blog tun. Deshalb muss man alle jahre mal “über die Bücher” und schauen, ob die Ausrichtung noch stimmt, ob es einem überhaupt noch Freude macht usw.
    Herzlich,
    Katharina
    (und danke für die Komplimente! es war toll mit Euch!)

    1. Hallo liebe Katharina,

      das Warum ist schnell gefunden, ich habe schon immer gerne geschrieben und als Kind auf der alten Schreibmaschine meiner Mama rumgetippt. Diese Liebe ist geblieben, ich weiß aber natürlich, dass es mit mal schnell Texte raushauen nicht getan ist.

      Wahrscheinlich brauche ich wirklich á Svenja einen Redaktionsplan, für den ich mir dann auch wirklich die Zeit freischaufle und mich ganz auf diesen einen Beitrag konzentriere – und wenn es nur einer im Monat ist …

      Es war auch sehr schön mit Euch und ich hoffe, ich schaffe es auch 2018 zu Euch nach Basel 🙂

      Liebe Grüße

      Sabrina

  3. Hallo Sabrina
    Mir geht es sehr änhlich wie dir. Auch ich bin seit ziemlich genau einem Jahr unterwegs mit meinem Blog und habe viel dazu gelernt. Schon jetzt sind meine ersten Beiträge ziemlich anderst, als die letzten und das Ganze etwickelt sich stetig weiter. Irgendwie. Ich glaube, dass wir dem Raum geben müssen/dürfen/können. Mich haben ähnliche Fragen wie dich beschäftigt, nach der Siwssblogfamily. Es eine (Blog-)Identitätskrise zu nennen wäre jetzt komplett übertrieben ;-), aber so ein, zwei Überlegungen habe ich mir ebenfalls dazu gemacht. Schade, haben wir uns nicht getroffen. Hoffentlich bei einem nächsten Mal.
    Herzlich
    Anita

    1. Hallo liebe Anita,

      es ist schön zu hören, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin. Nein, eine Identitäskrise würde ich es auch nicht nennen 🙂 Aber auf den Blog bezogen, sollte ich mir vielleicht klar machen “Was spielt in meinem Leben gerade eine wichtige Rolle” und das auch thematisieren und nicht versuchen mehr Bereiche zu bedienen als es zeitlich momentan möglich ist.

      Und nächstes Mal treffen wir uns bestimmt!

      Liebe Grüße

      Sabrina

  4. soll ich dir was verraten? ich wette mit dir, wenn du weisst wohin die reise geht und WER du hier bist – dann wirst du spätestens 1 jahr später merken, dass du das bereits nicht mehr bist 🙂 ja ich weiss sowas ist sehr deprimierend – aber wie im internet jeden tag neue Dienste entstehen die Facebook, WhatsApp, Apple oder Google ablösen könnten – so musst auch du immer offen sein dich anzupassen und deinen weg zu gehen.

    als ich 2004 mit dem bloggen angefangen habe, dachte ich auch NIE das ich da mal bleiben werde. und jetzt bin ich da noch tiefer im sumpf drin als ichs mir je in meinen kühnsten träumen überlegt habe.

    solange du freude hast an dem was du tust 🙂 perfekt

    viel spass beim bloggen und auf bald mal wieder

    1. Hallo Eric,

      da hast du wohl recht, das Leben ist eine Reise und wo ich jetzt stehe, wird in einem oder zwei Jahren kaum mehr derselbe Punkt sein. 🙂

      Liebe Grüße

      Sabrina

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

10 + 4 =